Alben

Alben 2014

The Melodic – Effra Parade

Effra Parade ist das Debutalbum dieser Britischen Folk-Band. Den leicht barock anmutenden Sound haben The Melodic nicht in einer Hippiekommune auf dem Land eingespielt, sondern ganz uncharmant in einem Schlafzimmer in Süd-London. Immerhin kamen dabei 18 Instrumente dabei zum Einsatz und die Produktion soll mehrere Jahre in Anspruch genommen haben. Das Ergebnis klingt absolut zeitlos, […]

Alben 2014

Quilt – Held In Splendor

Mit den Steppdecken (Quilt) über dem Kopf sitzen sie im Ruderboot und zieren farbfröhlich das Grau von Himmel und Wasser. Farbenfroh ist auch die Musik des Trios der amerikanischen Ostküste. Einen Monat lang haben sie an ihrem zweiten Album Held In Splendor gewerkelt, die Songs nach und nach entstehen lassen und sind so dem perfekten

Alben 2014

Young Fathers – Dead

Alloysious Massaquoi, Kayus Bankole und G Hastings kommen aus Edinburgh, machen aber weder keltischen Pubrock noch typischen Indiepop, sondern verrückten Hip-Hop. Ihre Einflüsse sind dabei so vielfältig, wie ihre Wurzeln (Schottland, Nigerien, Lybien), neben afrikanischen Rhythmen gibt es viel Soul, Beats, schräge Synthiesounds und eine ganze Menge Humor. Das erinnert an die frühen Zeiten von

Alben 2014

Temples – Sun Structures

Frischer Pop mit viel Sixties Anleihen, eher Byrds als Beatles, und trotzdem nicht retro sondern mit einer ziemlich modernen Produktion ausgestattet. Das britische Quartett Temples wurde 2012 gegründet und mit Sun Structures legen sie ein prima Debutalbum vor. Das gefällt durch die Bank weg, die Rolling Stones luden sie als Support ein, Johnny Marr hat sich als Fan geoutet, Robert Wyatt war in einem

Alben 2014

Cheatahs – Cheatahs

Wenn vier blutjunge Jungs Musik fabrizieren, die wahrscheinlich in ihrem Geburtsjahr ihren Zenit hatte, kommt man schon ein bisschen ins Grübeln. Haben die Kids den Plattenschrank ihrer Eltern gewildert? Sind sie vielleicht doch älter, als sie auf der Bühne aussehen? War dieser Sound die letzten 20 Jahre vielleicht gar nicht weg und wird hier wieder

Alben 2014

Family Fodder – Monkey Banana Kitchen

Monkey Banana Kitchen ist eine Wiederveröffentlichung aus dem Jahre 1980. Damals regierte Punk die Britische Musikszene, Family Fodder experimentierten dazu mit Dub, Jazz, New Wave und Improvisationen. Alig Pearce gründete Family Fodder 1979, nach einigen Veröffentlichungen in der 80ern wurde es allerdings sehr ruhig um die Band. Es gab sporadische Auftritte und Aufnahmen, aber die

Alben 2014

Painted Palms – Forever

Painted Palms, die angemalten Palmen, haben sich einen ziemlich bescheuerten Bandnamen ausgedacht. Vielleicht ist Palms aber auch ein neuer Slang-Ausdruck für Obskures und Abartiges? Würde mich wundern. Auch wenn der Name sehr bildlich ist, im Gedächtnis wird er nicht lange hängenbleiben. Das Debutalbum Forever hat hingegen schon den einen oder anderen Ohrwurm parat. Die beiden

Alben 2002

Koufax – Social Life

Always Thinking On The Bright Side heißt es in einem Song des zweiten Koufax-Albums Social Life. Optimistische Jungs scheinen das zu sein. Nicht nur, dass die Vier auf dem Innencover ganz entspannt in die Kamera grinsen, auch musikalisch verbreitet sich gute Laune, die (zum Glück) nicht aufgesetzt wirkt. Ihr musikalischer Stil ist recht eigenwillig: Elvis

Alben 2002

Cobolt – Passoa

Er versank in eine Träumerei, die lange andauerte. Als die CD von Cobolt durchgelaufen war, hielt er seine Augen geschlossen und nahm die Kopfhörer nicht ab. Ohne Bedenken drückte er auf repeat. Nochmals erklangen wunderbare Gitarren- und Gesangsmelodien in Zeitlupentempo. Für uns als Betrachter ist nicht hörbar, was gerade passiert, aber da seine halbgeöffneten Lippen

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