Alben

Alben 2002

The Black Heart Procession – Amore Del Tropico

Gerne erinnern wir uns an das Konzert vor ein paar Jahren in der Schilloper: Man saß träge auf Sofas rum, während The Black Heart Procession auf der kleinen Bühne träge vor sich hin rumpelten. Sie entwickelten einen Sog, einen steten Puls, der fast alle im Raum mit sich trug, optisch gestützt von einem periodisch aufleuchtenden […]

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Radio 4 – Gotham!

Wieder so eine Band aus New York, die extrem die Hüften zum Schwingen bringt. Radio 4 bedienen sich musikalisch ganz gezielt in mehreren Jahrzehnten, liefern dabei aber nicht den zu befürchteten lauwarmen Aufguss ab. Der Gitarrensound und der Gesang ist stark an die 80er Jahre angelehnt. Das damals neue musikalische Selbstverständnis und die direkte Ausdrucksweise

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Aroah – No Podemos Ser Amigos

Hier wird mal wieder hochtrabend von der neuen Hoffnung des leisen Gitarrenpops gesprochen: Aroha alias Irene Tremblay. Erst 21 Jahre jung soll sie sein und wird schon von Presse und Fans in eine Liga mit Songwritergrößen wie Joni Mitchell und Will Oldham gestellt. Dieser Vergleich hinkt natürlich ein wenig, dennoch ist ihr erstes Album No

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Boom Bip – Seed To Sun

Boom Bip (aka Bryan Hollon) hat mit Seed To Sun ein extrem experimentelles Hip-Hop Album vorgelegt. Die Experimentierfreudigkeit geht teilweise sogar so weit, dass die Hip-Hop Elemente vordergründig kaum noch zum Vorschein kommen. Teilweise wähnt man sich in den psychedelischen 60ern, andererseits hört man analoge Electronica, die von den Sounds her eher in die 70er

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Karate – Some Boots

Das Presseinfo macht einen Fehler von Freud’scher Dimension, denn da steht im Schlusssatz: Wer sie [Karate] nie richtig gehört hat, wird mit diesem Album endlich wissen, warum. Kicher, auch wenn wohl eigentlich etwas anderes gemeint war, wird hier unfreiwillig die Wahrheit gesagt, denn in der Tat stößt einen Some Boots erst einmal gehörig ab: Die

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Oddfellows Casino – Yellowbellied Wonderland

Oddfellows Casino Debutalbum Yellowbellied Wonderland ist wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Eine mystische Stimmung wird hier erzeugt: die Gaslaternen glimmen schwach im Abendlicht, vom Fluss zieht der Nebel auf und man sollte schleunigst zusehen, das man nach Hause kommt, bevor der Mann ohne Kopf um die Ecke biegt oder die Frau ohne Unterleib einem den

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V.A. – Blue Skied An’ Clear

Tolle Bands, die vor 10 Jahren schöne Alben veröffentlichten, sind irgendwie aus den Gedanken von Musik-Schaffenden und -Konsumenten verschwunden. Einige werden immer noch häufig zitiert wie z.B. My Bloody Valentine. Slowdive hingegen kennen wohl wirklich nur noch diejenigen, die sich vor 10 Jahren für diese Art von Musik interessiert haben. Um auf die Großartigkeit der

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Beef Terminal – The Grey Knowledge

Clicks & Cuts sind ja immer ganz schön, aber so richtig mitreißend wird es eher selten. Boards Of Canada, Andrea Parker, name them all, auf jedem Fall interessant, aber hat man eine Platte gehört, hat man sie alle gehört. Beef Terminal ist auch so ein Ding. Aber irgendwie anders. Vielleicht etwas rockiger (ohne rockig zu

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Mates Of State – My Solo Project

Kori Gardner und Jason Hammel sind Mates Of State. Mehr als eine Orgel, Schlagzeug und Gesang brauchen sie nicht, um energiegeladene Popsongs zu produzieren. Und die haben es wirklich in sich. Kurze, prägnante, vertrackte Keyboard-Melodien werden von dem Boy/Girl Gesang überlagert, wodurch erstaunlich emotionale Songs entstehen, die definitiv nichts mit Emo zu tun haben. Vom

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Weird War – Weird War

Im vierten Stock des Hauses gegenüber wohnt eine alte Frau. Sie ist weit über 70 und öffnet jeden Mittag eines ihrer Fenster zur Straße hinaus, um ein paar Brotkrumen für die Möwen dieser Stadt auf ihrem Fenstersims zu hinterlegen. 20 bis 30 kreischende Möwen fallen kurz danach wildflatternd in unsere kleine Straße ein, um sich

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