Alben 2014

Exit Verse – Exit Verse

Karate waren ohne Frage eine der besten Bands der neunziger Jahre. 1993 von Geoff Farina in Boston gegründet, war ihre Musik eine eigenartige aber auch einzigartige Fusion aus klassischem Rock und Post-Rock, die sehr von Blues und Jazz beeinflusst wurde. Trotzdem konnten sich viele Indie-Fans für Karate begeistern, da die drei Mitstreiter ihre Punk- und […]

Sendungen 2014

Sendung 48/2014

vom 24.11.2014 TV On The Radio melden sich still und heimlich mit einem neuen Album zurück. Seeds klingt typisch nach der Band aus Brooklyn, bietet aber leider auch keine Überraschungen. Ähnliches kann man von Deerhoof behaupten. La Isla Bonita ist das inzwischen neunte Album der Meister des krachigen Noise-Pop und die ersten Abnutzungserscheinungen sind nicht

Konzerte 2014

Kate Tempest // 27.11.2014 @ Molotow

Als Kate Tempest vor drei Jahren mit ihrer damaligen Band Sound Of Rum in der Prinzenbar auftrat, waren sich alle Anwesenden einig, etwas ganz besonderem beigewohnt zu haben. Kamen die dahingerotzten Raps tatsächlich von der Frau mit den blonden Locken? Dieses kleine Energiebündel, das wie aufgezogen auf der kleinen Bühne hin- und hersprang? Staunende Augen, offene

Konzerte 2014

Love Inks // 22.11.2014 @ Molotow

Vor kurzem hat das Trio aus Austin (Texas) mit Exi ihr zweites Album veröffentlicht. Darauf gibt es sehr minimalistischen Pop zu hören, der live entweder ziemlich großartig oder einfach nur langweilig sein kann – je nachdem, wie die Musik auf der Bühne umgesetzt wird. Wie Love Inks diese nicht sehr einfach Aufgabe bewerkstelligen bleibt abzuwarten.

Alben 2014

Adrian Crowley – Some Blue Morning

Adrian Crowley ist einer dieser unzähligen Songschreiber, der seit Jahren gute Alben veröffentlicht und trotzdem immer noch ziemlich unbekannt ist. Wahrscheinlich weil er keine keine Hits abliefert, keine Skandale produziert oder sonst irgendwie auffällt. Außer durch seine Musik, aber die bleibt den Insidern vorbehalten. Dabei wäre die Vita von Adrian Crowley schon ein Grund zum

Sendungen 2014

Sendung 47/2014

vom 17.11.2014 HipHop aus Deutschland geht meistens gar nicht. Entweder sind die Beats daneben oder die Texte peinlich. Die Antilopen Gang hat diesbezüglich alles richtig gemacht. Auf ihrem Debutalbum Aversion wird zu sozialkritischen Texten gerappt und auch ihr Hang zum Punk bleibt nicht verborgen. Die Hookworms aus Leeds mögen es gerne psychedelisch. Der Noise-Rock ist bei

Konzerte 2014

Courtney Barnett // 20.11.2014 @ Molotow

Courtney Barnett, die LoFi-Queen aus Melbourne, hat mit A Sea Of Split Peas dieses Jahr ein beeindruckendes Debut-Album veröffentlicht. Ihr Sprechgesang klingt merkwürdig lasziv, die Gitarre gibt dissonante Töne von sich, Klavierminiaturen laufen aneinander vorbei und alles Zusammen ergibt einen herrlich frischen LoFi-Sound, wie man ihn seit Azalia Snail und den frühen Mazzy Star nicht mehr

Konzerte 2014

The Drums // 14.11.2014 @ Molotow

The Drums sind inzwischen zum Duo geschrumpft. Dem neusten Album Encyclopedia hat diese Reduktion sehr gut getan. Wie sich die Band aus Brooklyn jetzt live präsentiert, ob mit voller Besetzung gespielt oder der Sampler eingesetzt wird, bleibt abzuwarten. Encyclopedia ist massiv mit Hits bestückt, da ist es fast egal wie die Jungs ihren Sound live

Sendungen 2014

Sendung 46/2014

vom 10.11.2014 Paul Smith, Sänger bei Maximo Park, und Peter Brewis von Field Music kennen sich wahrscheinlich schon aus der Sandkiste. Immerhin kommen beide aus derselben Stadt (Sunderland), teilen sich den Proberaum und machen jetzt erstmals gemeinsame Sachen: Frozen By Sight heißt ihre Kollaboration. Adrian Crowley ist ein ziemlich talentierter Geschichtenerzähler. Sein gesprochener Gesang wird

Alben 2014

Robert Wyatt – Different Every Time

Nach irgendwelchen Konventionen hat sich Robert Wyatt nie gerichtet. Wyatt, 1945 in Bristol geboren, spielte Ende der Sechziger Jahre bei Soft Machine Schlagzeug, war dessen Sänger und Teil der damaligen Canterbury Szene. Die musikalischen Eruptionen zwischen Prog-Rock und Freejazz waren zeitweise ziemlich anstrengend. 1973 fiel Robert Wyatt im Rausch bei einer Party vier Stockwerke tief

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