Alben 2001

Telefon Tel Aviv – Fahrenheit Fair Enough

So langsam scheint sich ein Sound herauszukristallisieren, der als typischer Hefty-Sound bezeichnet werden kann. Die Klangästhetik des Labels, mit Acts wie Slicker, Delarosa + Asora und Mondi, pendelt sich irgendwo in dem Dreieck zwischen Ambient, gebrochenen Beats und intelligenter Tanzmusik ein. Die geneigten (Zu)hörerInnen können durchaus zu dieser Melange mit den Beinen wippen. Vorausgesetzt, sie […]

Alben 2001

Howie Beck – Hollow

Diese Stimme. Schon nach zwei Zeilen ist man sofort in ihrem Bann. Man hat fast das Gefühl, den frühen Elliott Smith zu hören. Und Neil Young an den Backing-Vocals. Howie Beck kommt aus Toronto/Kanada, und hat dieses Album im Alleingang eingespielt und produziert. Zu Hause versteht sich. Für eine 4- bzw. 8-Spur Aufnahme klingt das

Sendungen 2001

Sendung 39/2001

vom 24.09.2001 Interview: North Of America Part2          Part3          North Of America Aufnahmen von der ersten Stunde dieser Sendung gibt es leider nicht mehr.

Alben 2001

Beulah – The Coast Is Never Clear

Schon seit Jahrtausenden sind Philosophen und Wissenschaftler darum bemüht, Analogien zwischen Farben und Tönen auszumachen. Die sogenannte Synästhesie geht davon aus, dass die Wahrnehmung von Musik während einer auditiven Empfindung gewisse Farbeindrücke hervorzurufen vermag. Über die Jahre sind zwar viele umfangreiche Zuordnungssysteme entstanden, auf einen objektiven gemeinsamen Nenner konnte man sich bislang allerdings nicht einigen.

Alben 2001

Trashmonk – Mona Lisa Overdriven

Als ich vor ein paar Tagen den Abend mit einigen Freunden und einer Flasche Wein verbrachte, lief dieses Album im Hintergrund. Eine der Anwesenden meinte nach einigen Songs, dass diese Musik doch ziemlich anstrengend sei und ob ich nicht etwas anderes auflegen könnte. Der Rest der Runde nickte bejahend mit dem Kopf. Ich gab nach.

Alben 2001

Spain – I Believe

Ein Bekannter ließ kürzlich verlauten, er kaufe keine Platten von mellow Bands wie Spain, weil deren Sound doch eher etwas für männliche Mittvierziger mit Wohlstandsbäuchlein sei. Ich war erstaunt, dass dieser sonst von mir geschätzte Musik-Connaisseur sich neuerdings auf klischeebeladene Geschmackskriterien bezog, von zweifelsohne großartiger Musik seine soziale Identität bedroht fühlte. Natürlich sind derartige Leitbilder

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