Alben 2002

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März – Love Streams

Die Geschichtenerzähler machen weiter, die Autoindustrie macht weiter, die Arbeiter machen weiter. Es sind die Worte des deutschen Beat-Dichters Rolf-Dieter Brinkmann, mit denen März ihre Platte beginnen lassen, unterlegt von einer gefällig gezupften, akustischen Gitarre, allerlei Clicks & Cuts und sanft danebenliegenden Konserven-Streichern – das ist eine irgendwie schöne, aber ebenso beunruhigende Stimmung, wie sie […]

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David Grubbs – Rickets & Scurvey

Elektronisch modulierte Klänge à la Karlheinz Stockhausen flirren ein paar Sekunden durch die Gegend, ehe die David Grubbs-typische Gitarre einsetzt: ein repetitives Tonmuster mit nervösen, aber präzise gespielten Melodiehaken, dazu im Hintergrund ein treibendes Schlagzeug von John McEntire, bis der Song plötzlich aufbricht und im Refrain eine Wendung hin zum fast klassischen Indierock nimmt. Auch

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Mary Timony – The Golden Dove

Willkommen in der wundersamen Welt von Mary Timony! Jenseits des Regenbogens lädt uns die ehemalige Sängerin und Gitarristin der Band Helium erneut zu einer Reise in ihr zauberhaftes Märchenland ein. The Golden Dove erinnert an ein Traumprotokoll, frei von Vollkommenheit und voll schöner Verwirrungen: Elfen schweben durch mysteriöse Sounds, Gnome verstecken sich hinter schrägen Tonfolgen

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Broken Social Scene – Feel Good Lost

Feel Good Lost ist das Debutalbum der kanadischen Band Broken Social Scene. Es wurde hauptsächlich von den Gründungsmitgliedern Kevin Drew und Brendan Canning geschrieben und aufgenommen. Feel Good Lost vor allem ein instrumentales Album, irgendwo zwischen Post-Rock und Ambient angesiedelt, das stilistisch sehr an die Broken Social Scene Vorgängerband KC Accidental erinnert. Ausnahmen sind die

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The National Trust – Dekkagar

Ist dies nun ein Indie- oder ein Soul-Album? Womöglich beides. Das Debut von The National Trust verwirrt anfangs ein wenig. Immerhin ist man diese Kombination von Indie-Gitarren und Soul-Vocals nicht unbedingt gewohnt. Ein paar Durchläufe muss man der Platte schon geben, aber dann knallt es auch. Leicht verzerrte wah wah-Gitarren die eine kleine Prise Funk

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764 Hero – Nobody Knows This Is Everywhere

Wenn man sich die Discographie von 764 Hero ansieht, dann scheint es etwas verwunderlich, dass sie hierzulande total unbekannt sind. Immerhin haben sie schon mehrere LPs, EPs und 7″es sowie eine Split 12″ mit Modest Mouse auf Up Records veröffentlicht. Seit 1995 gibt es die Band um John Atkins (Gitarre) und Polly Johnson (Drums). Für

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Pedro The Lion – Control

Pedro The Lion ist David Bazan. Bösartige Zungen behaupten, Bazan produziere seine Musik nur für sich selbst: Wieder so ein introvertierter Künstler! klagen sie und wollen einfach nicht zugeben, dass Bazan, der seine Platten größtenteils allein einspielt, wundervolle Melodien mit intimen aber auch fiktionalen Texten feinfühlig kombiniert. Bösartige Zungen behaupten auch, Bazan produziere seine Musik nur,

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V.A. – You Don’t Need Darkness To Do What You Think Is Right

The Pastels aus Glasgow wurden zu einer Zeit gegründet, in der auch Bands wie Primal Scream oder The Jesus And Mary Chain ihre Anfänge hatten. Irgendwann in der 80ern halt. Während letztere mehr oder weniger zu Ruhm gelangten, sind The Pastels nie wirklich über den Indiestatus und Insidertipp hinausgekommen. Verdient hätten sie es allemal. Stephen

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Greg Davis – Arbor

Leise Töne, die sich langsam aus dem Hintergrund herausschälen. Knisternde Loops, die nach und nach verebben. Dies ist der Einstieg in die Welt von Greg Davis. Eine Struktur in den Stücken sucht man anfangs vergeblich. Alles schwebt vor sich hin, bis der Drum-Computer (oder was auch immer) ein Erbarmen hat, und im 16/17 Takt vor

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Desaparecidos – Read Music/Speak Spanish

Jung und ungestüm kommen sie daher, die selbsternannten Verschwundenen aus Nebraska, dem vielleicht langweiligsten Staat in den USA. Mit gewohnt zitternder Stimme und in einer Intensität, als wäre der Teufel höchstpersönlich hinter ihm her, singt Conor Oberst sich um Leib und Seele. Im Vergleich zu seinem gleichwohl (noch) bekannteren Soloprojekt Bright Eyes spielen die Desaparecidos

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